Meine größten (Lauf-) Fehler 2019

Ich liebe Laufen – lange laufen. Manchmal. Manchmal auch nicht.

Der Kalender 2019 war für mich dieses Jahr wieder gut gefüllt: 7 Ultra’s, der Transalpine Run und jede Menge Trainingskilometer. Zwar hatte ich auch dieses Jahr keinen Did-not-finish (DNF) oder Verletzungen, dennoch habe ich Fehler gemacht.
Im Rückblick bin ich über jeden „Fehler“ dankbar. Es lehrt einem, etwas das nächste mal gar nicht mehr oder besser zu machen.


1. Routine: Neben den positiven Eigenschaften (Energie sparen, Fokus, Fitness), können Routinen auch nach hinten los gehen. So wie beim Laufen für mich dieses Jahr.
Durch meine fast tägliche Lauf-Routine bin ich sportlich zu nichts „neuem“ mehr gekommen. Ohne Trainingsplan und äußere Einflüsse tendiere ich dazu, das „Altbewährte“ weiter zu machen.
Und am Ende wundert man sich: Mit durchschnittlichen 100 Wochenkilometern werde ich nicht besser?! Der Körper gewöhnt sich an die Belastung (oder auch nicht und man gerät in einen Dauer-Not-Zustand, der im schlimmsten Fall ignoriert wird) und erfährt keinen neuen Reiz, der eine Verbesserung der Leistung mit sich bringt.
Was bedeutet dies für mich im Jahr 2020: Mehr Abwechslung durch Intervalle, durch kurze Einheiten und durch neues Ausprobieren.
Ich setzte den Fokus weniger auf Quantität, sondern auf mehr Qualität. Konkret bedeutet dies z.B.: Bahntraining, personal Fitness, Meditation, Yoga, Balanceübungen, Seilchenspringen, Trainingsplan


2. Gelassenheit: Es ist ein schwerer Grad: Auf der einen Seite „auf seinen Körper hören“, auf der anderen Seite an seine Grenzen gehen, um diese weiter zu verschieben. Mein Laufkalender war auch dieses Jahr vollgepackt. Ein Klick auf den Anmeldebutton bei einem Heißgetränk auf dem Sofa ist das eine. Das Ding dann auch zu finishen, das andere.
2020 heißt das für mich: Mehr ausgewählte Wettkämpfe und „Spaß-Läufe“ ohne Wettkampfambitionen. Das Geld wird schließlich nicht durch das Laufen verdient.


3. Laufen ist nicht alles im Leben: Ob der Börsenkurs, die Jahreszeiten oder die politische Landschaft: Alles ist im Wandel und das ist auch gut so. Persönlich bedeutet das für mich nicht mit dem Laufen aufzuhören, sondern neue Reize zu provozieren.
In diesem Sinne: Auf ein entspanntes, spannendes und abwechslungsreiches 2020!

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